Start Prozessmanagement

Linkedin Beitrag Wilhelm Kummer vom 29.09.2020

Prozesse und Prozessmanagement rufen unterschiedliche Assoziationen und Bilder im Kopf hervor. Die einen haben das „Big Picture“ bei diesem Thema vor Augen. 

Andere sehen klar und deutlich die Details eines Prozesses vor sich.

Damit dann nicht aneinander vorbeigeredet wird, ist eine gemeinsame Methodensprache sehr hilfreich:

  • Führungsprozesse sorgen für die Ausrichtung eines Unternehmens. 
  • Kernprozesse sind der Unternehmenszweck. Hier geht es um die Erfüllung der Kundenanforderungen. Die Erbringung von Leistungen für die zahlenden Kunden.
  • Geschäftsprozesse sind bereichsübergreifende Prozesse innerhalb der Kernprozesse. In einem erfolgreichen Produktentwicklungsprozess werden z.B. auch Experten aus Produktion, Vermarktung, After Sales oder dem unterstützenden Prozess Beschaffung mitwirken.
  • Unterstützende Prozesse stellen als interne Lieferanten mit ihren Leistungen die Funktion der Kernprozesse sowie der Führungsprozesse sicher. 
  • Arbeitsprozesse finden in einer Abteilung oder einem Fachbereich statt.
  • Ein Detailprozess stellt einen Arbeitsablauf aus der Perspektive des einzelnen Mitarbeiters oder der Sache dar.
  • Standards legen den Ablauf für alle Prozessbeteiligten verbindlich fest. 

Die Erstellung einer Prozesslandkarte aus der „Helikopterperspektive“ sorgt für einen Überblick über die wesentlichen Unternehmensprozesse.

Wenn man dann den hier aufgeführten Prozessen die maßgeblich beteiligten Fachbereiche / Abteilungen zuordnet, dann wird sehr schnell deutlich, wer bei welchem Prozess aktiv zusammenarbeiten sollte.

Eine erste Bewertung der Prozessperformance anhand vorhandener Zahlen, Daten, Fakten kann hilfreich sein, um die richtigen unternehmerischen Prioritäten für ein weiteres Vorgehen beim Thema Prozesse zu setzen.

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