Die Vier Stufen des Lernen

Aktuell denken viele Unternehmen darüber nach, wie Führungskräfte und Mitarbeiter methodisch fit zur Bewältigung der Folgen der Corona Pandemie sowie neues Wachstum gemacht werden können.

Nach meiner Erfahrung ist es dabei sinnvoll zu prüfen, auf welcher der vier Stufen des Lernen die Menschen im Unternehmen jeweils stehen.

Wenn ein vom Top Management priorisiertes Thema im Unternehmen noch weitgehend unbekannt ist, dann stehen wir auf Stufe 1 = Unbewusste Inkompetenz. Die persönliche „Unwissenheit“ lässt alle ruhig schlafen und weiter Business as usual machen. Hier gilt es Aufklärungsarbeit zu leisten, um die „Unwissenheit“ schnell zu beenden.

Auf Stufe 2 = Bewusste Inkompetenz kennen Führungskräfte und Mitarbeiter ihre Lücken. Sie sind bereit Zeit in „Wissenslernen“ zu investieren, um neues Know-how aufzubauen. Das kann z.B. in Form von eigens konzipierten Inhouse Trainingsprogrammen, in Projekt Workshops, durch Online Training oder E-Learning passieren.

Ab Stufe 3 = Bewusste Kompetenz geht es darum, durch „Erfahrungslernen“ seine praktischen Fähigkeiten in der Umsetzung der gelernten Methoden im eigenen Arbeitsumfeld auszubauen. Bis eine Methode wirklich beherrscht wird, muss diese mehr als einmal effektiv und effizient angewendet werden. Ein gezieltes Coaching durch erfahrene Methoden Experten kann die eigene Lernkurve deutlich beschleunigen sowie motivierende Erfolgserlebnisse sicherstellen.

Um Stufe 4 = Unbewusste Kompetenz zu erreichen gilt „Übung macht den Meister“. Hier werden die einstmals neuen Methoden quasi unbewusst und pragmatisch im Tagesgeschäft angewendet. Der Change ist nachhaltig, wenn die Methodenanwendung zu einem Bestandteil der vorherrschenden Unternehmenskultur geworden ist.

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